Sichtbare Sehnsucht – unsere Grüne Erde möchte grün bleiben!

CREA TIME ist seit über 23 Jahren in Fulda und es ist unverändert die gleiche, tiefe und ehrliche Sehnsucht, die uns antreibt – die Sehnsucht nach einem natur- und menschenfreundlichen Leben. Viele kreative Ideen, Modeperformances, tolle Gedanken, Projekte mit Künstlern und wunderbare Produkte haben wir in dieser Zeit verwirklicht. Unser Schatz an Erfahrungen wird immer größer, wir lernen immer mehr tolle Persönlichkeiten kennen, die uns auf unserem Weg begleiten, und wir haben von unseren vielen treuen Kunden unzählige positive, ermutigende Rückmeldungen erhalten. All das hat uns dabei geholfen, einen Traum wahr werden zu lassen, ein kleines bisschen mehr Grün mit CREA TIME weil unsere Erde Kostbar ist!
 
Für den Einkauf unserer Textilien fahre ich auf die Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien. Die INNATEX  (INterNAtionaleTEXtil Fachmesse) ist weltweit die einzige internationale Naturtextilmesse, die neben dem klassischen Bekleidungssektor auch zertifizierte Stoffe, Accessoires, Heimtextil und Schaffelle anbietet.
 
Für die Fertigung meiner Woll- und Filzkleidung und Schmuckaccessoires verwende ich ausschließlich  100 % reine Merinohaare, Heidschnuckenlocken, Alpaca, Mohair, Leinen und Seide. Einige Schafe habe ich persönlich kennengelernt, wie zum Beispiel Esmeralda aus dem Vogelsberg. Eine wahre Schönheit! Ich bin davon überzeugt das diese hautfreundlichen natürlichen Rohstoffe der Natur des Menschen am besten gerecht werden: Sie sprechen die Sinne an, gehen sanft mit der Haut und der Gesundheit um, tragen zum seelischen und körperlichen Wohlbefinden bei. Naturtextilien haben eine lange Lebensdauer, verwöhnen uns in jeder Jahreszeit und verlassen uns irgendwann spurlos, für mich ist dies ein Weg zum Naturschutz.

 

Aus dem Magazin „Natürlich“

Der Erfolg gibt einem Recht. Genau deswegen kann Marlies Piechotka Fragen wie „Wer zieht denn sowas an?“ nur noch mit einem Lächeln beantworten. CREA TIME ist kein schnelllebiger Hip-Shop, sondern seit über 22 Jahren fester Bestandteil der Fuldaer Modewelt.

CREA TIME ist anders. Wohltuend anders, wie bereits der erste Blick in die großen Schaufenster verrät. Das ist kein Modegeschäft wie viele andere, hier geht es auch um Sinnlichkeit: Das Sortiment ist verspielt und mutig zugleich, mit Filz und Seide, in Pastell oder kräftig, kreativ und macht spontan neugierig auf mehr. Hier gibt es Kleider in Crincle-Optik und im Lagen-Look, ein bisschen Hip und ein wenig Hippie, jede Menge Röcke und ganz viel Ungesehenes, Einzigartiges. Alles wirkt ausgesprochen feminin und dabei sehr selbstbewusst. Hier passt die Abwandlung des Goethe-Zitats: „Hier bin ich Frau, hier darf ich’s sein“. Und genau so ist das gewollt.

Das Feminine spüren

Marlies Piechotka hat ihren Stil gefunden. Im Herbst 1996 eröffnete sie ein kleines Geschäft in der Löherstraße, inmitten einer pulsierenden und kreativen Gegend mit Kneipen, Blumenläden und Künstlerateliers. Auf 22 Quadratmetern verkaufte sie Naturtextilien, und schon damals hatte sie nicht die klassischen Schnitte sondern eher die außergewöhnlichen Kleider im Sortiment. Das Interesse war groß und die Räume wurden schnell zu klein. „Mittlerweile bin ich in der Friedrichstraße 13 im vierten Geschäft“, berichtet die Inhaberin. „Nach 22 Quadratmetern damals folgten 75, dann 100 und ein separates Atelier.“ Doch auch diese Räume wurden zu klein für die vielen Ideen, und so wagte Frau Piechotka einen großen und mutigen Schritt. Sie bezog zusätzlich Geschäftsräume in der Friedrichstraße, 200 Quadratmeter in einer 1A-Lage von Fulda in der Nähe des Domes. „Das war die beste Entscheidung meines Geschäftslebens,“ so Marlies Piechotka, „Ich hatte große Bedenken, die Ladenmiete ist doch eine andere Größenordnung, aber ich wurde vom Erfolg echt überrascht.“ Um die Arbeit bewältigen zu können arbeiten heute drei Angestellte bei CREA TIME, die vom Sortiment ebenso überzeugt sind wie Marlies Piechotka selbst und dies auch zeigen.

Fulda gilt nicht unbedingt als Modehauptstadt Deutschlands. Dennoch – oder gerade deswegen? – ist das Einzugsgebiet von CREA TIME eindrucksvoll. Die Kundinnen kommen aus der ganzen Republik, in der umfangreichen Kundenkartei finden sich viele Adressen aus Hamburg, Berlin und selbst aus München. Vor allem das Geschäft in der Friedrichstraße lebt von (Lauf)Kundschaft aus ganz Deutschland, die an dem Geschäft mit dem einzigartigen Sortiment nicht vorbei gehen können. Außerdem ist Fulda eine Kongress Stadt, wodurch auch internationale Besucher in die Stadt kommen.

Und aus entfernteren Städten kommen immer mehr Stammkundinnen: „Ich habe schon von Kolleginnen gehört, dass meine Kleider in ihrer Stadt unverkäuflich wären, die hanseatische Frau zum Beispiel ziehe solche Sachen nicht an. Nun kommen genau diese hanseatischen Frauen regelmäßig zu mir, weil sie diesen Stil nur bei CREA TIME finden“, schmunzelt Marlies Piechotka.

Von Anfang an gab es bei CREA TIME ausschließlich Naturtextilien, einzige Ausnahme sind Viskosestoffe für manche Röcke. Vieles von diesem „vielschichtigen“ Angebot ordert Marlies Piechotka daher regelmäßig auf der Innatex, aber viele Kleider und Röcke entwirft und fertigt sie selbst. Neben der Oberbekleidung gibt es Schuhe und Accessoires, letztere häufig aus der eigenen Werkstatt.

„Frida Kahlo liebte Röcke, und nicht nur einen und nicht zwei, ab drei wird’s interessant.“ Dieser Satz bezieht sich zwar auf die Kunstausstellung über Frida Kahlo, die von März bis Mai in dem Räumen von CREA TIME zu sehen war, beschreibt aber auch treffend das dortige Sortiment. Röcke und Kleider sind eindeutig Schwerpunkt bei CREA TIME, der Lagenlook ist eines der wichtigen modischen Themen. Zartes findet sich neben folkloristischem, und manchmal schimmert ein wenig das neunzehnte Jahrhundert durch. Dennoch ist das Angebot vielfältig und variantenreich. Stoff zum Träumen – bei CREA TIME trifft das zu.

Hier sind der Kreativität der Kleider keine Grenzen gesetzt, die hohen Räume des Altbaus schaffen ein offenes Ambiente. Viel Licht fällt durch großen Schaufenster, alles wirkt hell und leicht. Bei der Geschäftsausstattung dominiert die Farbe Weiß, Pastelltöne setzen lediglich zarte Akzente, die Mode kommt dadurch voll zur Geltung. Die Räume wirken weit und offen, hier ist im Wortsinn Raum zur Entfaltung.

Bilder in kräftigen Farben bringen deutlichere Kontraste an die Wände. Dazu sagt Marlies Piechotka: „Die Zusammenarbeit mit Künstlern ist mir immer wichtig. Die regelmäßig wechselnden Ausstellungen bringen allen Beteiligten etwas, es ist für die Kundinnen interessant wiederzukommen und die Künstler haben eine Präsentationsmöglichkeit.“ Und: „Eine neue Ausstellung ist immer auch ein Event, den wir in der Presse und mit Mailings ankündigen können, das ist natürlich auch ein Werbeträger für die Geschäfte.“ Neben Ausstellungen gibt es noch andere künstlerische Veranstaltungen, beispielsweise finden in unregelmäßigen Abständen Aktionen mit Tanz oder Theater statt.

In ihrem Atelier im Pförtnerhäuschen der ehemaligen Wollgarnfabrik in Fulda befindet sich neben der Werkstatt ein kleiner Showroom, in dem Marlies Piechotka ihre Modelle präsentiert. Hier finden die Kurse statt, in denen interessierte Frauen das Filzen mit Merinowolle erlernen können. „Filzen ist eine Art ‚malen mit Haaren‘, eine Kunst für sich.“, so Marlies Piechotka. Darüber hinaus gibt es Angebote für andere Formen der Textilgestaltung wie Malerei und Batik. Außerdem vermittelt sie in weiteren Kursen die Kunst der Nuno-Technik, bei der die Wolle auf ein bereits fertiges Trägerobjekt aufgefilzt wird. Dieses Verfahren kommt auch bei ihren eigenen Kreationen zum Einsatz, wodurch individuelle Einzelstücke entstehen, die nie genau gleich reproduziert werden können.

Werbung & Außenwirkung

Ein Klassiker der Werbemaßnahmen im Textilbereich ist die Modenschau. Unter dem Namen „Glanzlichter“ organisiert Fulda im Rahmen des Stadtmarketings alle Jahre eine große Modenschau, an der sich mehrere Einzelhändler beteiligen können. Wichtige Details wie Musik- und Modelauswahl kann jeder selbst bestimmen. Mitten in der Stadt auf dem Uniplatz in mehreren Zelten präsentieren professionelle Models die Kollektionen. Im Jahr 2018 wurde die Modenschau in der wunderschönen Orangerie von Fulda präsentiert, mit guter Resonanz und viel Applaus. Da die Show aber jedes Jahr größer wird, steigt auch der Arbeitsaufwand – eine wachsende Belastung für die Einzelhändler, sowohl bei der Organisation im Vorfeld als auch bei der Kundenbetreuung während der Show.

Weitere Highlights im Jahr an denen CREA TIME sich beteiligt sind Veranstaltungen wie das Kulturfest oder das Schlossfest im nahegelegenen Eichenzell. Hier wird alles angeboten was schön ist, Kunst, Mode, Accessoires oder Pflanzen. Zelte für die Aussteller geben ein feste Form um eine Flohmarktatmosphäre zu vermeiden, und jedes Jahr steht das Fest unter einem anderen Motto, was für die Vielfalt bei den ausgestellten Objekten sorgt.

Fazit

„Mut zum Selbst und mit viel Liebe“, so könnte man CREA TIME treffend beschreiben. Marlies Piechotka beweist, dass außergewöhnliche Geschäfte mit einem nicht alltäglichen Sortiment nicht nur in den wirklich großen Städten funktionieren, sondern in erster Linie vom Selbstbewusstsein und der eigenen Überzeugung getragen werden.

Credit: Oliver Loos

 

Glanzlichter Fulda 2018

Sinn und Sinnlichkeit CREA TIME ist ein leidenschaftliches Kleiderparadies aus Naturfasern! Schwingend leicht tänzelt die Seide am Körper, fast schwerelos. Wild und ungezähmt – gewebt aus Flachsfäden mit knitternden Tiefen – fällt der üppige Leinenrock.

Romantische Silhouetten betonen die Schönheit von Texturen und Dekor. Kleidung, in der man verweilen mag und die dich mitnimmt in eine Welt voller Zufriedenheit, Wunder und Geborgenheit. Geheimnisvoll blitzen Spitzen aus gewebtem Leinen und bestickter Seide an Saum oder Taille heraus. 

Die handgefilzten Accessoires von Marlies Piechokta unterstreichen die Zartheit dieser Kleider-Poesie. Aus feinsten Merinohaaren entstehen die wohlduftenden Rosen und Kletterranken an Edelsteinketten.
Einige Roben tragen einen Namen wie “ Herzkleid “ und “ Vintage-Tunika à la Boheme „, sie erwärmen das Herz der Trägerin und des Betrachters.Es ist eine Mode wie Wellness für die Haut, für die weibliche Naturkraft, sie widersetzt sich den „ normalen Modemaßen und -massen“.Naturverbundenheit und ökologische Produktionsweisen zeichnen diese Mode besonders aus. 

Diese Textilien bleiben nicht im Außen, sie geben dem Inneren des Körpers Kraft und Stärke. Eine Sinneserfahrung auf der Haut, die uns die eigene Schönheit wieder neu entdecken und genießen lässt.
Ein großes Event steht vor der Tür: Im nächsten Jahr feiert Marlies Piechotka mit ihrem Team * 20 Jahre Crea Time *! Die große Modenshow wird schon vorbereitet und steht natürlich weiterhin ganz im Zeichen von kostbar, exquisit, natürlich und herrlich weiblich!
Freuen Sie sich auf diese nicht alltäglichen femininen Kleider – sie sind Sinnlichkeit pur! CREA TIME

 

Hommage an Frida Kahlo

Frida Kahlo, eine mexikanische Künstlerin Anfang letzten Jahrhunderts, schuf Bilder voller Leben, obwohl ihr Leben sehr tragisch war. Und wurde so weltberühmt.

 
 

Von dieser außergewöhnlichen Malerin ist eine Frau aus Fulda so begeistert, dass sie Mode, wie Frida Kahlo sie getragen hat, selbst kreiert und verkauft. Aber wie schafft sie es, ihre Begeisterung an die Frau von heute zu bringen? Röcke, am besten viele übereinander, so trug sie die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo. Marlies Piechotka (Crea Time) aus Fulda fühlt sich mit ihr verbunden und hört aber in ihrem Geschäft häufig die Frage: „Wer zieht denn so was an?“

Schauen wir mal, denkt sich Marlies, deren ganze Aufmerksamkeit seit Wochen der berühmten Malerin gilt. Sie hat Kleidung, Taschen und Schmuck selbst gestaltet im folkloristischen Stil wie einst Frida Kahlo. Warum? Das ist für Marlies Piechotka ganz einfach: „Frida Kahlo liebte Röcke und nicht nur einen und nicht zwei, ab drei wird’s interessant.“ Und sie hat sich auch nicht angepasst, das fand ich bei Frida Kahlo so toll. Da hieß es schon Chanel-Kostümchen, schön gerade. Zieh‘ dich doch mal an wie eine normale Frau. Frida hat es nicht gemacht. Sie war so eine Gegenschwimmerin und Vorreiterin für Frauen, die ihr Leben leben und sich nicht anpassen wollte. Was sagt denn meine Nachbarin? Oh Gott, oh Gott!

 

 
Es war ein wunderbares FRIDA Fest!

Im Pförtnerhäuschen der alten Wollgarnfabrik in Fulda hat Marlies ihr Atelier. Es ist ein Gegenentwurf zur schnelllebigen Modewelt. Zwei Mal in der Woche bietet sie Filzen an mit feinster Merinowolle, wie sie die Künstlerin schon trug. Das hat sich herum gesprochen, denn ihre Teilnehmerinnen kommen mittlerweile von überall her, um für 75,- Euro einen Tag Marlies Tipps zu lauschen, weil sie eine ganz besondere Technik hat. Seit 20 Jahren ist Marlies selbständig, ihre Textilien sind kleine Kunstwerke und sie passt sich nicht an – fast wie Frida Kahlo. Aber schafft sie es Frau von heute von dieser Kleidung zu überzeugen? Tatjana Hein, Filzkurs-Teilnehmerin aus Darmstadt, zieht sich um. Und? „Sehr schön, auch die Lagen finde ich toll. Man fühlt sich weiblicher in diesem Outfit.“ „Wenn der Wunsch da ist, mal diese Weiblichkeit, das Feminine zu spüren, dann entsteht was.“ Davon ist Marlies überzeugt.

Und was da alles entsteht, können Sie schon morgen entdecken. Und probieren, wie sich dieser Look aus feinsten Naturmaterialien wirklich anfühlt. Das wird ein großes Fest in Fulda mit Mode und Bildern im Stil von Frida Kahlo als Hommage an die mexikanische Künstlerin.

Vernissage ist Samstag, 19. März, von 11:00 bis 17:00 Uhr. Die Ausstellung der Bilder, gemalt von der Fuldaer Künstlerin Gabriele Sättler-Döppner, wird vier Wochen lang bei „Crea Time“ in der Friedrichstr. 13 in Fulda zu sehen sein.

(© hr | hessentipp, 18.03.2016)

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